barrierefreie Version
StartseiteZieleForderungenFilmFaktenTermineMitglied werden!ShopBücherPresse

Fakten:

Hebammenbetreuung

Mutter-Kind-Pass

Babyfreundlich

Mütterfreundlich

Hausgeburt

Dienstleister

Patientenrechte

Geburtspraktiken

Geburtshäuser

Dammschnitt

Kaiserschnitt

Kreuzstich (PDA)

Nabelschnur

Künstliche Einleitung

Ultraschall

CTG (Wehenschreiber)

Rhesus negativ

Müttersterblichkeit

Stillen

Bindung und Prägung

Präeklampsie

Ungarn

Qualität

Geburtenregister

Hebammenbetreuung:

Hebammenberatung im MuKi-Pass

Gratis-Vorbetreuung

Wahlhebamme

Hausgeburt

Gratis-Nachbetreuung

Stillen

Familienplanung

Geburtshaus

Kosten

Billiglöhner im Kreissaal

Allgemein:

Startseite

Spenden Sie!

Sitemap

Links und Sponsoren

Über uns

Kontakt

Eine Hebamme Ihrer Wahl berät Sie als werdende Mutter und Vater gerne kostenfrei über folgende Themen:
+ Ihre Schwangerschaft, die Geburt und die erste Zeit mit dem Baby
+ Gesunde Ernährung, Bewegung, Sport
+ Wie und wo werden Sie gebären?
+ Welche Möglichkeiten der Geburtsvorbereitung sind sinnvoll für Sie?

Die Hebamme berät Sie ausführlich und nimmt sich Zeit für Ihre Anliegen, Fragen und vielleicht auch Sorgen. » Hier finden Sie Ihre Hebamme!

Information zur Abrechnung:
Eine Hebamme mit Kassenvertrag lt. Mutterkindpassverordnung, rechnet direkt mit Ihrer Krankenkasse ab.
Eine Wahlhebamme stellt Ihnen dzt. für die Hebammenberatung € 45,- in Rechnung. Dieser von Ihnen eingereichte Betrag wird zu 100% von der Krankenkasse refundiert.

Kostenlose Hebammen-Beratung ist nun fix im Mutter-Kind-Pass verankert!
Der langjährigen Forderung von Müttern und Hebammen nach einer kostenfreien Hebammen-Sprechstunde wurde von den Politikern endlich nachgegeben! In der 18. bis 22. Schwangerschaftswoche kann jede werdende Mutter freiwillig dieses wertvolle Angebot in Anspruch nehmen.

Auszug aus dem Hebammen-Newsletter

Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) und Familienminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) haben sich darauf geeinigt, dass Hebammen-Beratung als kostenlose Leistung im Mutter-Kind-Pass verankert wird. Konkret soll jede Schwangere die Möglichkeit haben, in der 18. bis 22. Schwangerschaftswoche eine einstündige Beratung durch eine Hebamme in Anspruch zu nehmen. Das Gespräch ist freiwillig, die ärztlichen Untersuchungen sind dadurch nicht berührt.

Rund die Hälfte aller Schwangeren werden die kostenlose Hebammenberatung nutzen, so lauten die Schätzungen. Ausgehend von durchschnittlichen Beratungskosten von 45 Euro ergibt sich ein Mehraufwand von etwa 1,9 Mio. Euro. Wie auch die ärztlichen Untersuchungen im Mutter-Kind-Pass werden zwei Drittel der anfallenden Kosten für die Hebammenberatung aus dem Familienlastenausgleichsfonds und ein Drittel von den Krankenversicherungen getragen.

Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) und Familienminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) zeigten sich erfreut über die Einigung und erklärten gegenüber der APA, bei dem neuen Angebot handle es sich um ein "wichtiges Anliegen" für werdende Mütter.

Zwei Modelle waren im Gespräch: Einerseits die von Frau Nationalratsabgeordneter Anna Höllerer (SPÖ) dem Parlament überreichte Petition zum Mutter-Kind-Pass, die die Wahlfreiheit zwischen Hebammen- und Arztbetreuung für die Mutter-Kind-Pass Untersuchungen forderte. Andererseits der Vorschlag, den Anspruch jeder Frau auf Hebammenberatung in der Schwangerschaft in die Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen aufzunehmen. Mit der Wahlfreiheit zwischen Hebammen- und Arztbetreuung im Mutter-Kind-Pass wäre eine langjährige Forderung des ÖHG erfüllt worden. Frauen sollten entscheiden dürfen, ob Arzt, Hebamme oder auch beide Berufsgruppen ihre Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchungen durchführen sollen. Ultraschalluntersuchungen darf ohnehin nur der Arzt machen, dazu ist die Hebamme gesetzlich gar nicht befugt. Es ginge also maximal um drei Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen durch die Hebamme.

Aufgrund der Datenlage aus Deutschland wissen wir, dass ca. drei bis fünf Prozent der Schwangeren die Vorsorgeuntersuchungen von einer Hebamme vornehmen lassen. Auf Österreich umgelegt bedeutet das, dass wahrscheinlich 2.300 bis 3.800 Frauen diese Art der Betreuung in Anspruch nehmen würden. Diese Wahlfreiheit zwischen Hebammen- und Arztbetreuung wird es - zumindest vorerst - nicht geben. Was kommt, ist das zweite Modell, für das wir uns von Seiten des ÖHG in den letzten Monaten sehr engagiert haben: eine Gratis-Hebammen-Beratung in der 18. bis 22. SSW als freiwilliges Angebot an alle Frauen.

In diesem Fall gehen die Schätzungen der Experten von rund 40.000 Frauen pro Jahr aus, die dieses Angebot in Anspruch nehmen werden. Wir sehen darin eine große Chance, Hebammenarbeit schon recht früh in der Schwangerschaft den Frauen nahezubringen! Nutzen wir alle gemeinsam diese Chance, die Frauen das Freudige dieses besonderen Lebensabschnitts wieder stärker erleben zu lassen, ihnen Ängste zu nehmen und sie in ihrer eigenen Kraft zu bestärken. Dieser Kontakt der Frauen zu uns Hebammen schon mitten in der Schwangerschaft kann dazu beitragen, die besondere Qualität von Hebammen-Arbeit lange vor der Geburt zu erfahren und sich nicht aus Angst z.B. für einen Kaiserschnitt zu entscheiden.

Außerdem sehen wir in dieser Entscheidung der Politik den Ausdruck von Wertschätzung Hebammen-Arbeit gegenüber. 2 Millionen Euro pro Jahr zusätzlich werden für die Hebammen-Beratung im Mutter-Kind-Pass budgetiert! Das ist in Zeiten ständiger Einsparungen ein überaus postiives Signal in unsere Richtung.

Petra Welskop Präsidentin des Österreichischen Hebammengremiums
Gerlinde Feichtlbauer Vize-Präsidentin des Österreichischen Hebammengremiums
(Quelle: Hebammen-Newsletter 3.6.2013)

Interview mit Gesundheitsminister Stöger

"In Zukunft werden schwangere Frauen im Rahmen der Leistungen des Mutter-Kind-Passes noch besser betreut. Erstmals wird es möglich sein, kostenlos eine Hebammenberatung in Anspruch zu nehmen. Hebammen können durch ihre fachkundige Hilfe und Beratung den Verlauf der Schwangerschaft unterstützen und somit einen wichtigen Beitrag zur Senkung der steigenden Kaiserschnittrate leisten", betonte Gesundheitsminister Alois Stöger nach dem Ministerrat am 4.6.2013. "Viele Frauen wollen die Unterstützung durch Hebammen. Gemeinsam mit Familienminister Mitterlehner konnte ich diese wichtige neue Leistung umsetzen", führte der Minister weiter aus.