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Angst hab ich keine, aber leid tu´ ich mir jetzt schon

Ein Film über eine Hausgeburt von Maria Arlamovsky
Mit Rafaela Miller und der Hebamme Heidi Achter
Österreich, 1998, 75 Minuten
Sprachen: Deutsch
sofort lieferbar

25 Euro
(exklusive Versandkosten)

Maria Arlamovsky begleitet Rafaela sechs Monate ihrer Schwangerschaft. Sie traf Rafaela regelmäßig. Durch die rasch entstandene Vertrautheit entstand ein sehr persönlicher und intimer Film. Rafaela erzählt frei über ihre Empfindungen während der Schwangerschaft, welche von sexueller Lust bis zu Todesängsten reichen. Parallel dazu befragt Maria Arlamovsky Heidi Achter zu den Themen, die von Rafaela Miller angesprochen werden. Die Tochter Rafaela Miller´s ist bei den Gesprächen fast immer anwesend und nimmt den Schwangerschaftsverlauf und das Herannahen der Geburt sehr gelassen hin. Einen großer Abschnitt nimmt die Geburt zu Hause ein. Es wird das mächtige Geschehen der Geburt und auch die Kraft, die in einer Frau beim Gebären steckt, sehr gut dargestellt. Im Wochenbett agiert Rafaela Miller mit ihrer zweiten Tochter wie eine Königin. Es werden aber auch die Probleme ihrer ersten Tochter gezeigt.

Maria Arlamovsky hat beim Filmen auf Mikrofon und künstliches Licht verzichtet und nur mit einer kleinen Handkamera gearbeitet. Das Resultat ist ein sehr intimer, aufwühlender und auf Gebären Lust machender Film. Bei der Premiere im November 98 bei den Filmtagen "Vision Geburt 2" war ein rege Anteilnahme des Publikums feststellbar, es wurde gelacht, geweint und ganz spontan mitgesprochen.