Sie sind hier: Hebammenaufstand AKH Wien
Weiter zu: Archiv
Allgemein:
Spenden Sie!
Newsletter anmelden
Sitemap
Links und Sponsoren
Über uns
Kontakt und Impressum
Pressekonferenz Der Hebammenkonflikt, 30. September 2010
Führungsschwäche? Desorganisation? Versagen der Politik? Seit Jahren schwelt ein Konflikt, der nun aufgebrochen ist. Personalmangel, Dauerüberlastung, Gehaltsunterscheide zwischen AKH und den NÖ-Landeskliniken in der Höhe von rund 700.-Euro. Eine Hebammenleitung, die nicht der geburtshilflichen Abteilung zugeordnet ist. Das scheint nach ersten Interviews mit den beiden Proponenten der Pressekonferenz der Stoff zu sein, aus dem dieser Konflikt entstanden ist. Die Proponenten Klinikchef Prof. Husslein und Hebammenrechtsanwalt Dr. Essl treten an die Öffentlichkeit.
http://www.youtube.com/watch?v=8_8LfIgeMpw
http://www.youtube.com/watch?v=pxKwYWVAOJ8
http://www.youtube.com/watch?v=-aFkyA7LpWM
http://www.youtube.com/watch?v=W2yVuaYiZn8
Am Freitag 1. Oktober 2010 fand im Rathaus ein Gesundheitssonderausschuss zum Thema AKH und Hebammen statt. Die Hebammen nutzten diese Gelegenheit, um mit einer Kundgebung auf die Gehaltssituation der Wiener Hebammen aufmerksam zu machen. Viele Hebammen und Frauen waren dabei.
http://www.youtube.com/watch?v=-Qe0_8FRb30
http://www.youtube.com/watch?v=zeu8Egwpa5o
http://www.youtube.com/watch?v=m5A2757wltQ
http://www.youtube.com/watch?v=ceilIo4ABKQ
http://www.youtube.com/watch?v=kCe5KZj6Skc
http://www.youtube.com/watch?v=n6Plv6X6o_c
Seit Jahren schwelt ein Konflikt, der nun voll aufgebrochen ist. Die Proponenten Klinikchef Prof. Husslein und Hebammenrechtsanwalt Mag. Essl treten an die Öffentlichkeit. Hier ein Auszug aus den aktuellen Forderungen....
Klarstellung von Prof. Husslein im Zusammenhang mit dem Hebammenkonflikt im AKH
In der Berichterstattung des ORF Fernsehens am 22.09.2010 musste durch die Diktion "die bereits vor drei Jahren in einer Studie kritisierte Führung der Abteilung verstärkt offenbar den Druck", der fälschliche Eindruck entstehen, dass die mehrfach medial berichteten Probleme im Kreissaalbereich des AKH Wien dem Leiter der Geburtshilflichen Abteilung, Prof. Dr. Peter Husslein zuzuschreiben sind. Dies ist aus mehreren Gründen nicht zutreffend:
1 - Die Hebammen des AKH unterstehen nicht, wie in allen anderen KAV Spitälern (und wie wahrscheinlich überall auf der Welt), dem Leiter der Geburtshilfe, ein Manko, welches auch seitens der Hebammen mehrfach beklagt wurde. Faktum ist, dass die Leitung der Berufsgruppe Hebammen der Abteilung für Medizinisch-technische Dienste und Sanitätshilfsdienste unterstellt ist, in der keinerlei Wissen und Erfahrung hinsichtlich der praktischen Arbeit von Hebammen vorhanden ist. Notwendigerweise führt das laufend zu Verständnisproblemen.
2 - Bereits im Jahr 2007 wurde ein externes Gutachten über die schon damals offenkundigen Probleme innerhalb der Hebammen beauftragt. In der zusammenfassenden Beurteilung wurde als wichtigste Empfehlung die Etablierung einer neuen formellen internen Leitung durch eine Oberhebamme mit ausreichender Kreißsaalerfahrung gefordert. Aufgrund der Probleme mit der Zuordnung zur Abteilung für Medizinisch-technische Dienste wurde empfohlen, die Hebammen unter der Leitung dieser Oberhebamme dem Leiter der Geburtshilfe Prof. Husslein zu unterstellen.
3 - In Ermangelung der formellen Zuständigkeit konnte dieser Lösungsvorschlag seitens Prof. Husslein zwar unterstützt, aber nicht umgesetzt werden. Neben ihm hat auch der Risikomanager der Abteilung, Prof. Pateisky sich der inhaltlichen Kritik des Gutachtens und den Empfehlung zur Gänze angeschlossen.
4 - Geschehen ist von all dem bis heute nichts. Prof. Husslein verwehrt sich aus oben genannten Gründen gegen den Vorwurf für die Geschehnisse und Probleme der letzten Jahre und Tage im Kreißsaalbereich des AKH zuständig und verantwortlich zu sein.
Rückfragehinweis: o. Univ.-Prof. Dr. Peter Husslein Vorstand der Univ.-Klinik für Frauenheilkunde Wien Tel. +43-1-40400-2821 Fax: +43-1-40400-2862
Es fällt nicht schwer, aus diesen Aussagen zu schließen, dass es sich hier um eine sehr komplexe Situation handelt, die - und das sagen beide Proponenten - eine jahrelange Entstehungsgeschichte hat. Von einem Versagen der Strukturen kann mit großer Wahrscheinlichkeit gesprochen werden Die detaillierten Forderungen präsentieren die Proponenten auf der Pressekonferenz am 30.9.2010.... (siehe oben)