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Vortrag ANFANGEN - über den Zusammenhang von Geburt, Berg und Erziehung
Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Helga Peskoller

3. Mai 2010 um 18 Uhr
Festsaal der Bezirksvorstehung Alsergrund
1090 Wien, Währinger Str. 39

anschließend JAZZ-BENEFIZKONZERT
zugunsten des Hebammenzentrums Wien

Spenden für den Abend erbeten (15 Euro oder mehr)!

Es komme, sagt man, auf den Anfang an, aber Anfänge sind verschieden. Ein Merkmal des Anfangens ist das Jähe, Plötzliche, das in Folge eine neue Sicht, Form, Welterfahrung und Sozialität eröffnet und mithin den Bezug zum Vorherigen, Vergangenen verändert.
Solche tiefgreifenden, schöpferischen Prozesse der Veränderung kennen wir aus der Kunst, von der Erziehung, wenn sie als Gabe begriffen wird, aber auch und vor allem durch die Geburt und sogar bei Tätigkeiten wie Bergsteigen und Klettern können Erfahrungen stattfinden, in denen kein Ich dominiert.
Die Frage - wie und wozu anfangen? - verweist auf den Umgang mit dem Unvereinbaren und Unverfügbaren. Sie folgt einer Spur, die einen fängt, weil man sich hinaus wagt und das Bisherige außer Kraft gesetzt wird, punktuell.
Wobei es keine Regel, auch kein Gesetz des Anfangens gibt, dennoch oder gerade deshalb ist es wirksam und leitend für Zusammenhänge, die es erst noch zu denken gilt.